Regenbögen

Frühlingstage können nicht nur so strahlend und sommerlich wie gerade jetzt, sondern auch sehr trüb sein. Das konnten wir genau vor einem Jahr am eigenen Leib erfahren. Graue Wolken und Wind. Nicht wirklich unangenehm, aber ein bisschen Licht und Farbe wäre schon schön.

Hier in meiner Wohnung wäre der Ausweg, die Vorhänge zu schließen, das Licht aufzudrehen und meine bunten Stoffe und Garne zur Hand zu nehmen.

In Aarhus geht man ins Kunstmuseum AROS, auf dessen Dach sich mit Hilfe von Olafur Eliasson vor ein paar Jahren ein Regenbogen niedergelassen hat.

Ein leuchtend bunter Glasgang auf dem Dach des Museums erschafft einen wunderbaren veränderten Blick auf die Welt. 
















Vergessen ist die graue Welt da draußen.












Und drinnen im AROS geht es märchenhaft weiter, weil ein quietschbunter freundlicher Parasit die Innenhalle besetzt.


War die Welt wirklich jemals grau und schwarz und weiß?




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