Die Saison ist eröffnet!
Heute war der erste wirkliche Frühlingssonntag. Und es wäre verrückt gewesen, ihn nicht zu nutzen. Wie hat es mir gefehlt, draußen in der Sonne zu sitzen und die Wärme der Sonne auf meiner Haut zu spüren!
So lange waren die Temperaturen, ja, zu eisig, um hinaus auf den Balkon zu gehen, zu viel kalte Luft, die auch die Kraft der Sonne, die viel zu selten durch die Wolken schaute, nicht erwärmen konnte.
Der Rosmarin, der Olivenbaum und die Pelargonien standen schon länger wieder draußen, aber in Griffweite vor der Tür, damit ich sie im Notfall ganz schnell vor der Nachtkälte retten und wieder hereinholen kann.
Donnerstag war ich im Gartenmarkt: Erde, Liebstöckel und krause Petersilie, drei Erdbeeren und ein Packerl Kapuzinerkresse-Samen. Oh ja, und ein Zimmer-Spargel.
Und heute war es endlich, endlich soweit! Zuerst noch mit Pulli und Halstuch, dann ganz schnell nur noch im T-Shirt.
Die neuen Kräuter kamen in größere Töpfe, die Erdbeeren ins Balkonkistl, die Lavendel in eine Schale und uralte Anemonen-Knollen in die Erde dazwischen gesteckt, den Schnittlauch und die Minzen hab ich geteilt, die Duftpelargonie wurde ein bisschen gekürzt (mal sehen ob die Stecklinge in der Vase Wurzeln bilden), Kapuzinerkresse und Chili angebaut. Und eine Grünlilie eingetopft. Und zusammengeräumt, gekehrt, alles nett und fein gemacht.
Zwischendurch habe ich das Rest-Gemüse von gestern als Salat mit Leinöl und Feta gegessen.
Und als dann am Nachmittag die Arbeit erledigt war, habe ich meinen Sonntagskaffee (frisch gemahlen und in der French Press aufgebrüht) in der Sonne genossen. Mmhh.
Ich bin sitzen geblieben. Habe ein neues Buch zu lesen begonnen. Und Unterlagen eines Kurses zusammengefasst, bis die Sonne hinter dem Haus verschwunden ist.
Es war sogar noch warm genug, um draußen zu Abend zu essen.
Mit frisch geernteter Petersilie natürlich.

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