kleine Inseln im Alltag

Weihnachten ist schon lange vorbei, aber ich merke, dass ich noch nicht vollständig aus dem Weihnachtsmodus heraußen bin:

Vieles zu tun, also soviel wie möglich gleichzeitig, mit einem ausgetüfteltem Zeitplan - und wehe der kommt durcheinander.

Abgesehen, davon, dass ich sowieso immer an mehreren Handarbeits-Projekten gleichzeitig arbeite. Weil es auch der Kreativität auf die Sprünge hilft, eines mal ruhen zu lassen. Aber das ist eine andere Geschichte (siehe "once started projects"...)

Kleine Pausen sind wichtig.

Sich mit Sorgfalt eine Jause zu machen, einen Kräutertee aufzugießen und einen Apfel in Spalten zu schneiden. Der Gang vom Schreibtisch zur Keksdose, die auf dem Küchenschrank steht. Eine Veränderung der Position, ein paar Schritte, und schon sieht wieder alles ein bisschen anders aus. Mit dem Teehäferl auf den Boden, oder auf die Stufen setzen, auf dem PVC-Boden das sich wiederholende Muster in den Fliesen suchen........aber sich dann zwingen, nicht SOFORT den Staubsauger zu holen und die langen blonden Haaren zu entfernen, die   plötzlich sichtbar werden....


Ich werde sie meine ganz persönlichen Halligen nennen und dafür sorgen, dass die Sturmfluten des Alltags sie nicht erwischen.


Hallig#1 - Tee mit Wölkchen







Nicht jede kleine Pause wird spektakulär genug sein, um sie zu posten, aber jeden Tag will ich eine meiner kleinen Inseln besuchen und mich erholen. 

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