mit Aussicht

Ich wohne jetzt zwar schon seit beinahe zehn Wochen in der neuen Wohnung, aber mir ist erst heute so richtig bewusst geworden, dass ich fast alles mit Aussicht machen kann.

In der alten Wohnung gab es genug Fenster, aber eine Altstadtlage mit engen Gassen und Hanglage bedeutete, dass ich vorne, wenn ich mich weit genug hinausbeugte (superdicke Mauern und doppelte Kastenfenster) trotzdem eigentlich nur die fünf Meter entfernte Hauswand gegenüber und ein biiiiisschen Himmel erspähen konnte. Nach hinten zum Hof (!) war die Aussicht bis zur zweieinhalb Meter entfernten Holzwand zu den Nachbarn und dahinter nach nochmal zwei Metern war die nächste Hausmauer, und die reichte gefühlt bis in den Himmel.

Jetzt bin ich im fünften (und!) sechsten Stock und sehe nachts soviel vom Sternenhimmel, dass ich die Sternbilder wieder neu lernen muss..

Heute also:
Backen mit Aussicht

Vom Küchenfenster sehe ich viel Grün.
Wir sind im letzten Haus einer größeren Anlage und hinter uns im Norden sind niedrigere Häuser mit großen gepflegten Gärten. Dahinter steigt schon der dünner besiedelte Hang zum Kreuzberg hinauf, der sicher auch einmal nur aus terrassierten Weingärten bestanden hat.
Die Fruchtstände der Ahornbäume werden schon gelbbraun - ich freu mich so auf den Herbst!
Es wird wunderschön, wenn ich den Wechsel der Jahreszeiten wieder so unmittelbar mitbekommen kann.



Miniapfeltaschen (eben noch im Backrohr, jetzt im Blog)

Mürbteig aus 
125g weicher Margarine
220g gesiebtes Weizenmehl
1 EL Zucker
1/2 TL gemahlener Kardamom
zügig einen glatten Mürbteig kneten und 30min kalt stellen

Kreise (ca10cm) ausstechen und füllen
ich hab eine fertige Apfelmarmelade im Vorratsschrank gefunden, darum ist im Teig auch sowenig Zucker

zusammenklappen, Ränder gut andrücken, mit einem verquirltem Ei bestreichen, oben ein paar Löcher einstechen, sonst kann der Teig reißen und ab ins Rohr

200°C, 15min, mittlere Schiene

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