was ich sehe

Ich bügle gerne und nebenbei sehe ich fern. 

Letzte Woche musste ziemlich viel gewaschen werden.
Kleines m ist diese Woche auf Schikurs und in ihrem Kleiderschrank gerade viel Luft, weil wir vor kurzem alles was nicht mehr passt beinhart aussortiert und nach Wien verfrachtet haben, wo die schönsten Stücke in Pampers-Kartons auf ihre Kusinen warten.

Jedenfalls war der Bügelwäschestapel ziemlich hoch und ausreichend für eine Doppelfolge von "Das Team" und einen Teil einer ARTE-Dokumentation über Leonardo da Vinci.



"Das Team" ist richtig gut.
Ich bin ja auch ein Fan von "Broen-die Brücke in den Tod", ein Dänisch-Schwedischer Krimi mit länderübergreifender Zusammenarbeit der Ermittlungsteams, das aus derselben Feder stammt. Zum Teil sind die Bilder sehr direkt und dementsprechend grauslich, aber der Vorteil vom Bügeln beim Fernsehen ist, dass man nicht immer hinsieht. Ich hätte so gerne die Originalfassung gesehen, denn da hört man die jeweiligen Teams in der jeweiligen Landessprache und miteinander sprechen sie Englisch. Im Original hört man noch soviel mehr über den Sprecher heraus, vor allem, wenn man die Sprache einigermaßen versteht. Und zur Not gibts dann eh noch die Untertitel. Es passiert so viel und die Handlung ist so dicht, dass ich mich nach zwei Folgen frage, was denn noch alles kommen kann. Aber bei "Broen" war das genauso, weil es eben doch kein einzelnes Verbrechen ist, das im Fokus steht, weil es weitere und weitere Kreise zieht, geografisch und zeitlich.
Unbedingt anschauen. Auf Flimmit, und sicher auch in der onine Mediathek von ZDF oder SRF.
mehr auf:
http://theteam.zdf.de/



"Ich, Leonardo da Vinci" ist eine britische Dokumentation aus 2012, die am vergangenen Wochenende auf ARTE ausgestrahlt wurde. Hauptsächlich geht es um den unendlichen Schatz, der in den abertausend Seiten von Leonardos Notizbüchern steckt. Spiegelschrift, detailreiche Zeichnungen und technische und anatomische Studien, Gedankenspiele, Einkaufslisten. Der großartige Peter Capaldi leiht Leonardo seine Stimme und den gehetzten Ausdruck eines Mannes, der so viel lernen und verstehen und keinen Augenblick verschwenden möchte, wenn er aus Leonardos Notizbüchern zitiert.
Ich habe die hervorragende Ausstellung vor Jahren im Schottenkeller und auch schon einige Dokumentationen gesehen, doch diese war meiner Meinung nach die beste Aufarbeitung dieses Multitalents.
wird noch zweimal wiederholt:
http://www.arte.tv/guide/de/047907-000/ich-leonardo-da-vinci

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