Angeberrezepte
In den alten Zeiten, als Kochrezepte noch analog in Form von Ausrissen aus Magazinen abgelegt wurden, erforderte das ein ausgeklügeltes System von Kategorien. Oft genug nämlich waren ganze Menüs auf einer Seite, oder das Rezept ließ sich nicht in Gemüse ODER Beilage einordnen.
Darum wurden bei mir die Einlageblätter im Kochrezepteordner umbenannt. Ordnung heißt ja, wissen wo man nachschauen muss und deswegen hatte ich Kategorien wie Weihnachten oder Ostern oder Picknick oder Bewährtes oder eben Angeberrezepte.
Angeberrezepte sind Rezepte entweder mit relativ wenig Aufwand, oder solche die sich gut vorbereiten lassen und damit das Chaos in der Küche überschaubar halten, oder außergewöhnliche Zutaten oder Gewürze enthalten, alle super um jemanden zu beeindrucken.
Mit der Zeit habe ich meine Rezeptsammlungen mehrmals aussortiert und auch von den Angeberrezepten sind nur ganz wenige übrig geblieben.
Eines davon ist das folgende Rezept.
Der familieninterne Name dafür ist "Schlatz", klingt sonderbar und ist aber schon der Einsteiger fürs Angeben. Das Original war das einzig Interessante in einem alten Grillkochbuch und ist eine Soße/Beilage/? zu gegrillten Zucchinis (also #Grillen):
ein Packerl sonnengetrocknete Tomaten,
die weichen sind einfacher zu schneiden
fünf bis sechs Knoblauchzehen
4 EL Balsamicoessig
6 EL gutes Olivenöl
Tomaten in winzige Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken, ordentlich salzen und pfeffern,
zuerst Balsamicoessig dazu und kurz ziehen lassen, dann erst das Olivenöl dazu und gut verrühren.
Lässt sich auch gut im Voraus machen, in diesem Fall mehr Olivenöl nehmen, damit alles bedeckt ist und im Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren
Beim letzten Mal, habe ich einen üppigen Esslöffel getrockneten Thymian untergerührt - war keine schlechte Idee.
Passt perfekt zu den geschmacklich sonst eher farblosen Zucchinis
Vorletzten Herbst habe ich die Zucchinis der allerletzten Ernte portionsweise in der Pfanne angebraten und dann noch heiß in Schlatz in Gläsern mit Bügelverschluss eingelegt (gut mit Olivenöl bedecken).
Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und wie bei Pestoresten Olivenöl ergänzen, wenn notwendig.
Ein letzter Rest steht noch im Kühlschrank, ganz hinten.
Aber nicht mehr lang.
Der Sonntagsspaziergang war heute nur die halbe Fußgängerzone rauf und wieder runter. Leichter Schneefall, dann wieder blauer Himmel aber keine Sonne herunten am Kopfsteinpflaster, eisiger Wind.
Beim Fenster rausschauen war heute irgendwie gemütlicher. Die im Garten übersommerten Zwiebel vom letzten Jahr wurden heute nochmal überzuckert und kommen bald in die Wohnung!
Darum wurden bei mir die Einlageblätter im Kochrezepteordner umbenannt. Ordnung heißt ja, wissen wo man nachschauen muss und deswegen hatte ich Kategorien wie Weihnachten oder Ostern oder Picknick oder Bewährtes oder eben Angeberrezepte.
Angeberrezepte sind Rezepte entweder mit relativ wenig Aufwand, oder solche die sich gut vorbereiten lassen und damit das Chaos in der Küche überschaubar halten, oder außergewöhnliche Zutaten oder Gewürze enthalten, alle super um jemanden zu beeindrucken.
Mit der Zeit habe ich meine Rezeptsammlungen mehrmals aussortiert und auch von den Angeberrezepten sind nur ganz wenige übrig geblieben.
Eines davon ist das folgende Rezept.
Der familieninterne Name dafür ist "Schlatz", klingt sonderbar und ist aber schon der Einsteiger fürs Angeben. Das Original war das einzig Interessante in einem alten Grillkochbuch und ist eine Soße/Beilage/? zu gegrillten Zucchinis (also #Grillen):
ein Packerl sonnengetrocknete Tomaten,
die weichen sind einfacher zu schneiden
fünf bis sechs Knoblauchzehen
4 EL Balsamicoessig
6 EL gutes Olivenöl
Tomaten in winzige Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken, ordentlich salzen und pfeffern,
zuerst Balsamicoessig dazu und kurz ziehen lassen, dann erst das Olivenöl dazu und gut verrühren.
Lässt sich auch gut im Voraus machen, in diesem Fall mehr Olivenöl nehmen, damit alles bedeckt ist und im Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren
Beim letzten Mal, habe ich einen üppigen Esslöffel getrockneten Thymian untergerührt - war keine schlechte Idee.
Passt perfekt zu den geschmacklich sonst eher farblosen Zucchinis
Vorletzten Herbst habe ich die Zucchinis der allerletzten Ernte portionsweise in der Pfanne angebraten und dann noch heiß in Schlatz in Gläsern mit Bügelverschluss eingelegt (gut mit Olivenöl bedecken).
Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und wie bei Pestoresten Olivenöl ergänzen, wenn notwendig.
Ein letzter Rest steht noch im Kühlschrank, ganz hinten.
Aber nicht mehr lang.
Der Sonntagsspaziergang war heute nur die halbe Fußgängerzone rauf und wieder runter. Leichter Schneefall, dann wieder blauer Himmel aber keine Sonne herunten am Kopfsteinpflaster, eisiger Wind.
Beim Fenster rausschauen war heute irgendwie gemütlicher. Die im Garten übersommerten Zwiebel vom letzten Jahr wurden heute nochmal überzuckert und kommen bald in die Wohnung!


Kommentare
Kommentar veröffentlichen