Ein Wochenende für zwei in Wien
Ein halbes Jahr später ist das Gebäude ausgebrannt.
Beim ersten Besuch waren natürlich die Augen größer als der Magen:
Rindfleischtartar und Erbsenguacamole als Vorspeisen.
Baguette mit Rohschinken und Pastramisandwich als Hauptspeisen.
Und dann waren wir zu satt, um uns noch durch die süßen Sachen zu kosten. Wir kommen wieder. Zum Frühstück.
Übertragung der ersten Folge der neuen Staffel einer britischen Kultserie zeitgleich mit der Ausstrahlung auf BBC.
Eingefleischte Es war ein Riesenspaß!
Anschließend als Absacker noch ein Whiskey. Irisch natürlich. Am liebsten Paddys. War aus - ich nehme auch Jameson. Ohne Eis, nur dann legt er sich wie Hustensirup an den Gaumen. Mmmmh.
Nach Mitternacht mit der U-Bahn zum Hotel. Erstaunlich, wie wenig zu dieser Zeit in dieser Stadt los ist.
Nettes Gespräch mit den Tischnachbarn aus München, die am Vortag eine Führung durch den feuchten Wiener Untergrund hatten, und denen wir gerne ein bisschen Hintergundinformation zum Gebäude gaben.
Die Renovierung ist in meinen Augen übrigens nicht geglückt. Könnte in Las Vegas oder China auch stehen. Jemand hat den Resetknopf zu lange gedrückt.
Vorgeschichte, Geschichte und was blieb, von zwei internationalen Veranstaltungen, die Wien vor mehr als hundert Jahren bzw. genau fünfzig Jahren ausgerichtet hat.
Auch für dieses Szenelokal muss keine Werbung mehr gemacht werden. Eierschwammerl auf der Karte. Einmal auf getoastetem Baguette, einmal im Salat in einer mild-senfigen Marinade mit Kartoffeln und Fisolen. Und mit einer Karaffe Ingwerlimonade am Tisch bin ich sowieso immer glücklich.
Zurück zum Hotel im Dritten. Ja, wir haben das Auto stehen gelassen und sind ALLES zu Fuß gegangen.
War ein schönes Wochenende.
Machen wir wieder.
Machen wir wieder.
So, jetzt kann jeder für sich ein bisschen raten, wo wir überall waren:
Auflösung gibts demnächst
Auflösung gibts demnächst

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