ZWEI und ein halb

Keine Wolke. Keine Regentropfen.

Wieder einmal hatt es überall rundherum ordentlich geschüttet, nur bei uns nicht.





Aber eigentlich gehts schon wieder um Clematis.
  



Brunette hat ihre Blüten doch noch ein bisschen geöffnet, doch jetzt hat ihre Nachbarin nachgezogen.

Eine namenlose, blassfliederarbene C. alpina hat seit ein paar Jahren ein Plätzchen auf unserer Terrasse. Sie ist unten schon kahl - ein typischer Nachteil dieser Kletterpflanzen. Dafür hat sie sich in dieser Zeit bis ganz nach oben vorgewagt und verschönert mittlerweile den obersten Teil des Holzzauns mit ihren kleinen hübschen Blüten.

Ihr Topf steht im Schatten, oben am Zaun bekommt sie in den hellen Monaten genug Sonne, um ihr perfekte Bedingungen zu ermöglichen. Alle paar Jahre frische Erde, ab und zu Dünger und Hornspäne, und sie dankt uns das schon zeitig im Jahr mit ihren Glöckchen und später mit den wuscheligen Samenständen.

Zu Widerstehen, wenn im Gartenmarkt eine fantastische Clematis vor einem steht, ist schwer. Vor allem für M. Das gilt auch für Sträucher und da besonders für Buchs.

Aber es geht ja um Clematis. Dieses Prachtstück heißt "Early Sensation", steht seit letzter Woche auf unserer Terrasse und hat noch keinen endgültigen Platz. Vorläufig darf sie den Ausblick aus dem Küchenfenster verschönern und wenn sie abgeblüht ist, dann sehen wir weiter.






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